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Sonntagsforum
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Das Sonntagsforum des Verkehrsvereins Schrobenhausener Land e.V. ist ein ganz
besonderes Schmankerl im Veranstaltungskalender. In der Regel an jedem ersten
Sonntag im Monat (bis auf Juli und August, da macht das Sonntagsforum meist
Sommerpause) um 10.30 Uhr laden wir vom Verkehrsverein Sie ein zu Kurzweil,
Information und/oder Unterhaltung.
Die Themenpalette ist breit und fast unerschöpflich - das Sonntagsforum
ist nicht auf Kunst, Kultur oder Tradition festgelegt. Unter anderem die
humanitäre Hilfe im Schrobenhausener Roten Kreuz, eine Sonderführung durch
das Museum im Pflegschloss oder eine hintergründige Führung durch die
Eisenplastiken in seiner Ausstellung durch den Schweizer Künstler Silvio
Mattioli im Museumsgarten waren 2003 bereits im Mittelpunkt eines
Sonntagsforums gestanden. Wie die Chronik eindrucksvoll zeigt, gibt es kaum
eine Sparte, die noch nicht Aufhänger für ein Sonntagsforum war.
"Daheim" ist die Veranstaltung seit den vergangenen Jahren im
Spiegelsaal der Stadtsparkasse am Lenbachplatz. Hin und wieder strömt das
Sonntagsforum aber auch aus und lädt die Besucher auch mal an gewohnte oder
ungewöhnliche Orte ein.
Nach dem "offiziellen" Teil laden wir Sie jeweils danach zu einem
Gläschen ein - und vor allem viel Zeit für einen gemütlichen Ratsch oder um
sich beispielsweise mit dem Referenten des Forums auch persönlich noch
auszutauschen.
Der Eintritt ist übrigens frei - aber nachdem der Verkehrsverein für
seine Arbeit dringend auf Spenden angewiesen ist, freuen wir uns natürlich
sehr über einen kleinen freiwilligen Unkostenbeitrag in unser Sparschwein.
Haben wir Sie neugierig gemacht ? Dann schauen Sie doch einfach mal vorbei
zum nächsten Sonntagsforum. Das aktuelle Thema erfahren Sie hier im Internet
und natürlich auch jeweils rechtzeitig in der lokalen Presse!
Wir freuen uns auf Sie!
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| 09.07.2006
10:30
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Integration und Migration
Vortrag von Georg Barfuß im Spiegelsaal der Stadtsparkasse
Mit einem ebenso spannenden wie kontrovers diskutierten Thema befaßt
sich das Sonntagsforum des Verkehrsvereins Schrobenhausener Land e.V. an
diesem Sonntag: "Islamismus ja - Islamismus nein !" lautet die
These des Referenten, Prof. Georg Barfuß. Er hatte als damaliger
Bürgermeister von Lauingen den Weg bereitet für den Bau der zu dieser Zeit
sehr umstrittenen Moschee am Ort und wird auch aus dieser Phase berichten.
"Der Islam ist nur teilweise kompatibel mit unserem
Grundgesetz", vertritt Barfuß klar seine Position. Deshalb halte er es
für "durchaus richtig, daß der Verfassungsschutz jenen Teil der
Muslime observiert, der unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung durch
islamisches Recht ersetzen will". Dabei trennt Barfuß aber bewußt zur
Ausübung der "Religion Islam", die zu Recht durch das Grundgesetz
geschützt sei. "Es liegt nicht zuletzt an der gegenseitigen
Bereitschaft, Integration zu ermöglichen und zu wollen", zieht der
Referent sein Fazit.
Prof. Georg Barfuß gilt weithin als Islamkenner - nicht zuletzt auf
Grund seiner "intensiven Zeit" als Bürgermeister von Lauingen. Er
hatte damals - "ohne Verlust meines kommunalpolitischen Mandats",
wie er "zögerlichen Kollegen" ins Stammbuch schreibt - den Bau
einer Moschee trotz zum Teil heftiger örtlicher und überörtlicher
Widerstände ermöglicht. Seine Doktorarbeit hatte Barfuß über das Thema
"Migration und Integration als kommunalpolitische Herausforderung"
geschrieben. Der Referent ist darüber hinaus integrationspolitischer
Sprecher der FDP in Bayern. Seit Oktober 2005 doziert der fünffache
Familienvater an der privaten Fachhochschule für angewandtes Management in
Erding.
Nach seinem Vortrag beim Sonntagsforum diesen Sonntag um 10.30 Uhr im
Spiegelsaal der Sparkasse stellt sich Prof. Barfuß gerne der Diskussion und
den Nachfragen seiner Zuhörer. Im Anschluß lädt der Verkehrsverein
Schrobenhausener Land e.V. zu weiterer angeregter Diskussion bei einem
Gläschen Wein ein. Der Eintritt ist wie immer frei.
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| 02.04.2006
10:30 Uhr |
Alte
Balladen und Legendenlieder
mit Ernst
Schusser vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern
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| 04.06.2005
10:30 Uhr |
Rundgang um die
Schrobenhausener Stadttürme
Karl Baum gewährt den Teilnehmern im Rahmen eines
Rundgangs Einblicke in die Geschichte und Gegenwart
der Wehrtürme.
Treffpunkt ist am Sonntag um 10:30 Uhr am
Hintereingang des Schrobenhausener Rathauses.
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| 03.10.2004
10:30
Spiegelsaal |
Bairische Singstund
Am Sonntag, den 03. Oktober findet um 10:30 Uhr im Spiegelsaal der
Stadtsparkasse Schrobenhausen wieder das Sonntagsforum statt. In
Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V.
veranstaltet der Verkehrsverein eine bairische Singstund' unter der Leitung
von Erich Sepp. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Schrobenhausener
Hoagartn-Musi. Der Eintritt ist wie immer frei.
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| 08.08.2004
10:00 Uhr
im Schloß Sandizell |
Die Schlacht bei Höchstädt und ihre politischen
Auswirkungen auf das Europa des 18. Jahrhunderts
Referent dieser Veranstaltung ist der bekannte Historiker und
experimentelle Archäologe Dr. Marcus Junkelmann, der mit Grenadieren in
historischen Uniformen und anderen Zeugnissen aus dem spanischen
Erbfolgekrieg seine Schilderung auch optisch untermalen wird.
Der Verkehrsverein gestaltet damit ein ganz besonderes Sonntagsforum und
das Partnerschaftskomitee hat sich im Sinne eines Erinnerns, daß die heute
bestehenden freundschaftlichen Bande nicht selbstverständlich sind,
organisatorisch eingebracht, nachdem die vier Partnerstädte (Bridgnorth/England,
Perg/Österreich, Schrobenhausen/Bayern und Thiers/Frankreich) den vier am
spanischen Erbfolgekrieg beteiligten Nationen angehören.
Der 08. August 2004 ist ganz exakt der dreihundertste Jahrestag eines
Kriegsrates an eben demselben Ort, nämlich dem Rittersaal in diesem Schloß
Sandizell, an welchem die berühmtesten und fähigsten Feldherren ihrer
Zeit, der Herzog von Marlborough; der Prinz Eugen von Savoyen und der
Markgraf Louis von Baden einen Kriegsrat abhielten, der wohl wesentlich der
Vorbereitung der entscheidenden Schlacht bei Höchstädt oder Blindheim am
13. August 1704 gedient hat. Deshalb haben wir diesen Tag und diesen Ort
für den sicherlich hochinteressanten Vortrag ausgewählt.
Und ein außergewöhnlicher Höhepunkt ist es, und uns eine ganz
besondere Freude, daß der jetzige Herzog von Marlborough zugesagt hat; auf
den Tag genau 300 Jahre nach seinem Urahnen auf Schloß Sandizell zu
erscheinen und diese Veranstaltung zu eröffnen.
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| 06.06.2004 |
Spargelmuseum für Einheimische
Die Spargelzeit läuft auf Hochtouren. Im Europäischen Spargelmuseum in Schrobenhausen geben sich die Touristen aus Nah und Fern die Klinke in die Hand. Rund 200.000 Besucher haben die Sammlung seit der Eröffnung bereits gesehen. Viele Schrobenhausener allerdings kennen das Museum bislang nur von außen. Für den Verkehrsverein Schrobenhausener Land e.V. war das der Hintergrund, das Spargelmuseum in den Mittelpunkt des Juni-Sonntagsforums zu stellen. "Wir hatten ja bereits eine Sonderführung durch das Museum im Pflegschloss angeboten - und die Resonanz hat uns überwältigt", erinnert sich Günther Schalk, der stellvertretende Vorsitzende des Verkehrsvereins. "Viele besuchen in anderen Städten die verschiedensten Museen, aber welche hochkarätigen Sammlungen direkt vor der eigenen Haustüre zur Verfügung stehen, kann sich so mancher gar nicht vorstellen", stellt Schalk fest. Aus diesem Grund bietet der Verkehrsverein am kommenden Sonntag, den 6. Juni, eine Sonderführung für Einheimische aus dem Schrobenhausener Land durch das Spargelmuseum an. Im ehemaligen Amtsturm gleich neben dem Pflegschloss war die Sammlung 1985 als deutsches Spargelmuseum eröffnet worden. 1991 war das bereits mehrfach international ausgezeichnete Museum umgebaut und deutlich erweitert worden. Welche Kostbarkeiten darin zu finden sind - von Erntewerkzeugen, Spargelporzellan, Kunstwerken und anderen Sammelstücken bis zu Informationstafeln über Gegenwart und Geschichte des Spargelanbaus in Europa und natürlich auch im Schrobenhausener Land, darüber können sich alle Interessierten am kommenden Sonntag um 10.30 Uhr überzeugen. Der Eintritt ist frei. Nach der Führung lädt der Verkehrsverein auch diesmal wieder zu einem kleinen Umtrunk ein.
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| 02.05.2004 |
Zum 100. Todesjahr des Malerfürsten Franz von Lenbach
nimmt sich der Verkehrsverein Schrobenhausener Land e.V. des
berühmtesten Sohnes der Stadt an: Am kommenden Sonntag, den 2. Mai, sind
vor allem seine Schrobenhausener Jahre Thema beim Sonntagsforum. Die
Veranstaltung findet diesmal aus gutem Grund im Pflegschloss statt - im
Anschluss an ein Referat über die Kindheit und Jugend des Malers in
Schrobenhausen wird Claudia Freitag-Mair die Forumsbesucher durch die
hochkarätige Lenbachausstellung im Museum im Pflegschloss führen.
Er ist der große Sohn der Stadt: Im Dezember 1836 wurde Franz Lenbach in
Schrobenhausen geboren. Im Mai 1904, also vor genau 100 Jahren, starb er als
"Malerfürst" in seiner Villa in München. Im Mittelpunkt des
Mai-Sonntagsforums des Verkehrsvereins stehen zunächst die Schrobenhausener
Jahre des späteren Malerfürsten von der Geburt über Kindheit, Schulzeit
und Jugend bis zur Maurerlehre, die der junge Franz bei seinem Vater
absolviert hat. Wie hat Schrobenhausen zu dieser Zeit ausgesehen ? Wie hat
der berühmte Sohn gelebt ? Diese Fragen und viele mehr wird die Chefin des
Museums im Pflegschloss, Claudia Freitag-Mair, beantworten. Auf die Besucher
des Sonntagsforums wartet aber noch ein weiteres Schmankerl: Nach dem
Vortrag wird sie Frau Freitag-Mair exklusiv durch die Lenbachausstellung im
frisch renovierten Schrobenhausener Pflegschloss führen. Unter dem Titel
"Franz von Lenbach und die Kunst heute" sind darin zahlreiche
Bilder des berühmtesten Portraitmalers der Gründerzeit Kunstwerken
namhafter Künstler aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gegenüber
gestellt. Dabei ergeben sich freilich gewollte Kontrast- und
Konfliktsituationen, die die unterschiedlichen Blickwinkel von Künstlern
mit einem zeitlichen Abstand von rund einem Jahrhundert widerspiegeln. Das
Sonntagsforum des Verkehrsvereins beginnt am kommenden Sonntag um 10.30 im
Museum im Pflegschloss. Der Eintritt ist frei, kleine Spenden zu Gunsten der
Arbeit des Vereins für das Schrobenhausener Land sind selbstverständlich
gerne gesehen. Nach der Führung durch die Ausstellung lädt der
Verkehrsverein wie immer zu einem Gläschen Wein ein.
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| 01. Februar 2004 |
"Es gibt kein schönres Leben als das
Räuberleben"
Auf Einladung von Kreisheimatpfleger Hammer gestaltet das VMA eine
Sonntagsmatinee zum Thema "Räuber und Gendarm". Zu hören sind
allgemeine Lieder über das Räuberleben, aber auch Gesänge vom "boarischen
Hiasl", "Räuber Kneißl", "Gump und Gänswürger"
- und vom Räuber Hotzenplotz. Alle Besucher sind in dieser geselligen
Stunde zum Mitsingen eingeladen. Das Volksmusikarchiv stellt wiederum
Liederblätter zur Verfügung.
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08. Juni 2003 10:30 Uhr |
"Das Phänomen Eisenplastik"
Der Schweizer Künstler Silvio Mattioli, der zur Zeit seine Werke im
Pflegschloß und -garten ausstellt, erklärt er seine Arbeitstechniken und
seine Gedanken zu einigen seiner Werke.
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05. Oktober 2003
10:30 Uhr |
"Bomberabsturz bei Schrobenhausen"
Kreisheimatpfleger Bernhard Rödig wird mit Hilfe von Dias aus erster Hand über seine Recherchen zum Absturz eines amerikanischen Bombers im April 1945 bei Waidhofen erzählen.
Unzählige Bomberwellen sind während des Zweiten Weltkriegs über das Schrobenhausener Land hinweg gedonnert. Zeitzeugen berichten noch heute, dass noch in Schrobenhausen der Boden gezittert und der Nachthimmel rot geleuchtet hatte, als die Bomber über München oder Augsburg ihre tödliche Fracht entleerten. Am 9. April 1945 sollte der amerikanische Bomber "always available" von seinem Feindflug nicht mehr zurück kehren: Die deutsche Flugabwehr traf die Maschine - sie stürzte zwischen Loch und Diepoltshofen bei Waidhofen ab. Die neun Besatzungsmitglieder konnten vorher gerade noch mit ihren Fallschirmen ihr Leben retten. Sie landeten im Weilachtal, wurden gefangen genommen, verhört und interniert. Kreisheimatpfleger Bernhard Rödig hat akribisch nachgeforscht und im amerikanischen Nationalarchiv nicht nur einige Namen der Besatzungsmitglieder heraus gefunden, sondern sogar den früheren Co-Piloten William McCallister und den Bordfunker persönlich ausfindig gemacht. Der inzwischen 79-jährige McCallister war zwischenzeitlich sogar schon zwei Mal im Schrobenhausener Land zu Gast gewesen. Die Schrobenhausener Zeitung hat in mehreren Folgen bereits über das Thema berichtet. Im Sonntagsforum des Verkehrsvereins wird Rödig am Sonntag im Spiegelsaal der Stadtsparkasse die höchst spannende Geschichte des letzten Flugs des Bombers "always available" vom Start bis zum Absturz und des Schicksals der Besatzung danach erzählen. Er wird dabei auch einen ebenso bemerkenswerten Einblick in seine Recherchearbeit geben und berichten, wie er Besatzungsmitglieder gefunden und kennen gelernt hat und wie aus Feindschaft nach vielen Jahren persönliche Freundschaft wurde. Auch eine Reihe von Dias zum Thema hat Rödig vorbereitet. Das Forum beginnt um 10.30 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei. Der Verkehrsverein freut sich aber natürlich jederzeit über eine kleine Unterstützung für seine Arbeit und zur Deckung der Unkosten für das Sonntagsforum. Nach dem offiziellen Teil gibt es traditionell Gelegenheit zum persönlichen Austausch bei einem Gläschen Wein.
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