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Chronik des Volkstanzkreises Schrobenhausen

Volkstanz 2011


30 Jahre Volkstanzkreises Schrobenhausen
1980 bis 2010
Ein Zeitabschnitt in der Heimatkulturpflege im Schrobenhausener Land
 
Die Welt von heute lebt von Veränderungen, von Sensationen, von stetigen Neuerungen. Im Vordergrund menschlichen Strebens stehen in erster Linie materielle Werte.
Doch der Wert der Traditionen wird in einem immer größeren Europa und in einer rasant wachsenden Verflachung der Unterhaltungsangebote, nicht zuletzt auch im Bereich des Volkstanzes, in zunehmendem Maße geschätzt.
Heimat ist nicht nur ein Stück Natur oder Landschaft, in der wir Menschen leben. Dazu zählt die ganze Bandbreite des überlieferten Volkstums mit seinen Bräuchen, seiner Mundart, seinen Trachten, sowie der Volksmusik und dem Volkstanz. Diese Werte sind Zeugen langjähriger menschlicher Gemeinschaften, die es besonders in unserer Zeit zu pflegen und zu erhalten gilt. Volkskultur ist und war immer schon einem Wandel unterworfen und ausgesetzt. In unserer vielzitierten multikulturellen Gesellschaft dürfen wir aber auch künftig nicht unsere eigene, heimatliche und regionale Identität verlieren, denn die Pflege dieses kulturellen Gutes prägt unser Selbstbewusstsein und vertieft die Beziehung zu dem Raum, in dem wir leben. Um in der großen europäischen Gemeinschaft überleben zu können, benötigen wir die kulturelle Vielfalt der Regionen. Gerade in Zeiten zunehmender Globalisierung müssen wir Bayern unsere Identität bewahren und dürfen nicht zu Allerweltsbürgern werden.
Wer die Vergangenheit nicht ehrt,
verliert seine Zukunft.
Wer seine Wurzeln vernichtet,
                                               kann nicht wachsen.
                                                                                                                             Friedensreich Hundertwasser
 
 
Brauchtums- und Volkstanzpflege in Schrobenhausen
 
Eine bewusste Brauchtums- und Volkstanzpflege in Schrobenhausen ist für die Zeit des Neuanfangs nach 1945 wohl auch dem „Heimat- und Trachtenverein -Die Paartaler- Schrobenhausen“ zuzuschreiben. Bis Anfang der 60er Jahre war dieser Verein sehr rege und aktiv tätig. Wegen mangelndem Interesse um diese Sache und der damit verbundenen Nachwuchsschwierigkeiten hat sich der Verein in der Folgezeit aufgelöst. Gerade in der Zeit nach 1945 waren jedoch die Heimatvertriebenenorganisationen im Bestreben, ihr Brauchtum zu konservieren und damit den Verlust der Heimat zu überbrücken, äußerst rührig. In vielen gemeinsamen Veranstaltungen und auch Großveranstaltungen sind die Eghalanda Gmoi z‘Schrobenhausen, der Deutsche Böhmerwaldbund Schrobenhausen und die Sudetendeutsche Landsmannschaft an die Öffentlichkeit getreten. Aber auch diese Organisationen konnten ihre Bemühungen, ihr Brauchtum der breiten Öffentlichkeit darzubringen und entsprechend zu verbreiten, nicht über die Zeit retten. Sie sind wohl auch aus Mangel an Nachwuchs derzeit nur mehr im kleinen Kreise tätig.
 
Erst 1976 trat dann die Kolpingfamilie Schrobenhausen e.V. mit einem 1. bayerischen Volkstanz für eine bayerische Volkstanzpflege ein. Die damalige Turnhalle wurde kurzfristig zu einer Stadthalle umfunktioniert. Die Aichacher Bauernmusi spielte damals zum Tanz auf und ein Tanzmeister aus Landsberg musste die Tanzleitung übernehmen.
 
Im Herbst 1978 und auch 1979 veranstaltete dann bereits der Verkehrsverein Schrobenhausener Land im Rahmen eines bayerischen Wochenendes neben einem Herbstkonzert der Chöre auch einen Volkstanzabend. Tanzleitung hatte 1978 und auch nochmals 1980 Gabi Krammer vom Volkstanzeis Unsernherrn. 1979 übernahm diese Aufgabe Hans Scholz in Verbindung mit Fritz Kirschner.
 
Beflügelt durch diese von Erfolg gekrönten Veranstaltungen und durch die Zunahme der allgemeinen Beliebtheit der Volkstänze trafen sich im Februar 1980 erstmals einige Paare zu einem Volkstanzübungsabend, damals im Kolpinghaus in Schrobenhausen.
 
Das war die Geburtsstunde einer kontinuierlichen Volkstanzpflege in Schrobenhausen.
 
Der Volkstanzkreis Schrobenhausen war gegründet.
 
Die Leitung dieses Volkstanzkreises, der sich unter dem Dach des Verkehrsvereins Schrobenhausener Land etabliert hat, haben schon seit dieser Zeit Kreisheimatpfleger Hans Hammer und seine Frau Gertraud, die schon seit dem Volkstanzabend 1978 in guter Verbindung mit dem Volkstanzkreis Unsernhern standen. Ab 1981 übernahmen sie auch die Tanzleitung bei allen Großveranstaltungen.
 
Der Volkstanzkreis hat sich die Pflege der Chiemgauer Tänze, insbesondere auch der Tänze aus dem Paartal und der Sudetendeutschen Tänze zur Aufgabe gestellt. Einige Jahre später kam noch die Wiederbelebung der „Schrobenhausener Française“ dazu. Hier wird Volkstanz im wahrsten Sinne des Wortes, also „Tanz des Volkes“ gepflegt.
 
Es werden also überlieferte Tänze aus dem Volk ohne „zur-Schau-Stellung“ vor Publikum gepflegt, wobei nach Möglichkeit alle mittanzen. Nur manchmal und zu ganz besonderen Anlässen muss auch der Volkstanzkreis über seinen Schatten springen und von diesen Vorsätzen abweichen. Dann treten einige Tanzpaare aus dem „harten Kern“ in der erneuerten Paartaler/Schrobenhausener Tracht als Gruppe auf und präsentieren zur Dokumentation der gelebten Brauchtumspflege die überlieferten Volkstänze.
 
 
Volkstanz verbindet über soziale Schichten und politische Grenzen
 
Beim Volkstanz treffen sich alle Altersgruppen aus allen sozialen Schichten zum gemeinsamen Tanz von Walzer, Polka, Zwiefachen und zu vielen, meist einfacher Figurentänzen.
 
Volkstanz ist dabei der Ausdruck überlieferter Kultur und ungezwungener Lebensfreude!
 
Tanzen, ganz besonders wenn es um unsere bodenständigen Tänze geht, ist wohl eine der ursprünglichsten und natürlichsten Ausdrucksformen des Menschen. Genauso wie das (Selber)-Singen und (Selber)-Musizieren geht das (Selber)-Tanzen durch den hier sehr schädlichen Einfluss der Medien nach und nach verloren.
 
Das „Tanzen können“ war bis vor nicht allzu langer Zeit so selbstverständlich und notwendig wie heutzutage der Besitz des Führerscheins. Tanzen soll in erster Linie reine Freude an der Bewegung sein. Diese Freude ist in der Gemeinschaft von Gleichgesinnten natürlich noch größer.
 
Diese Art Volkstanz zu pflegen ist zweifellos für den oberbayerischen Raum ein Verdienst von Georg von Kaufmann, der als Tanzmeister eine Begeisterungswelle auslöste und so dem Volkstanz zu einer neuen Blüte verhalf.
 
Nach der Wiederentdeckung der heimischen Tänze durch Sammler und Forscher zu Beginn unseres Jahrhunderts wurden sie  von der Jugendbewegung in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen aufgenommen und gepflegt. Viele Aufzeichnungen stammen aus dieser Zeit.
Es zeichnen dabei Georg von Kaufmann für den alpenländisch-bayerischen Raum, Erna Schützenberger für den bayerischen Donauraum mit Ausläufern in das Sudetengebiet und Hermann Derschmidt für den österreichischen Raum.
 
Aus diesen Aufzeichnungen ergibt sich, dass das Tanzgut dieser drei Regionen nur unwesentlich von einander abweicht und in seiner Wesensart gleich ist.
Kein Wunder, denn dieser Raum bildet seit früher Zeit eine kulturelle Einheit, die wohl stammlich–mundartlichen Gründen entspringt und auch im Wandel der Zeit über die sich veränderten Staatsgrenzen erhalten blieb. Durch gezielte Pflegearbeit ab dem Ende der 40er Jahre wurden die altbairischen Volkstänze trotz der „amerikanischen Welle“ wieder angenommen und haben seitdem immer an Beliebtheit gewonnen.
 
Volkstanz ist ein Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher Kultur und Sprache. Um so mehr ist er ein Bindeglied zwischen Menschen gleicher Kultur über politische Grenzen hinweg.
 
Zur Verknüpfung zwischen bayerischen und sudetendeutschen Volkstänzen ist festzustellen, dass das „Hinüber und Herüber“ zwischen Böhmen und Bayern kennzeichnend war. Nicht nur Salz und manches Stück Vieh wurde „gepatscht“, also geschmuggelt, es wanderten vor allem die Volkslieder und -tänze über die Grenzgebirge hinüber und herüber, und es ist auch heute noch so, obwohl die Böhmerwälder, die Egerländer und der Großteil aller Sudetendeutschen, die jenseits der Grenzen gewohnt haben, 1945/1946 vertrieben worden sind. Bei vielen Volkstänzen ist gar nicht mehr festzustellen, ob sie aus Bayern nach Böhmen gewandert sind oder umgekehrt, was die Ähnlichkeit vieler Tanzformen hüben und drüben erklärt.
 
Schon in den frühen 20er Jahren wurde zum ersten Mal zu einer Sing- und Tanzwoche zum gemeinsamen Singen, Musizieren und Tanzen nach Finkenstein bei Mährisch-Trübau eingeladen. Von hier aus wanderten auch viele sudetendeutsche Tänze mit den Teilnehmern rasch über die Grenzen des Sudetenlandes hinaus. Eine Reihe dieser Volkstänze gehört heute in Bayern zum Standardprogramm der Volkstanzabende und zum Repertoire vieler bayerischer Musikgruppen, z. B. Sternpolka, Linzer Polka, Woaf, Kuckuckspolka, Zigeunerpolka, Körbletanz und andere.
 
Auch die Vertreibung der Sudetendeutschen hat der Volkstanzbegeisterung dieser Volksgruppe keinen Abbruch getan. Schon bald wurden die sudetendeutschen Volkstänze in der neuen Heimat wieder heimisch.
 
1946 waren in der amerikanischen Besatzungszone 2.785.000 „Flüchtlinge“ angesiedelt. In der Stadt Schrobenhausen, die damals 5.800 Einwohner hatte, ist die Einwohnerzahl durch 2.550 Evakuierte und Flüchtlinge auf 8.350 gestiegen. Die meisten dieser Vertriebenen waren Sudetendeutsche. Ein Grund mehr, diese Tradition in Schrobenhausen fortzuführen.
 
Von den Heimatvertriebenenverbänden und vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege wird großer Wert darauf gelegt, dass diese Volkstänze nicht nur als „Vorführtänze“ für sudetendeutsche Gruppen weiterleben, sondern auch dort, wo sie eigentlich hingehören, nämlich auf dem Tanzboden.
 
 
Auch Sudetendeutsche Tänze werden vom Volkstanzkreis gepflegt
 
Der Volkstanzkreis des Verkehrsvereins Schrobenhausener Land ist schon immer bemüht, auch dieses Tanzgut der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und nicht nur Vortanzgruppen vorzubehalten. Und so werden bei den Übungsabenden und den großen öffentlichen Volkstänzen des Volkstanzkreises Schrobenhausen auch immer sudetendeutsche Tänze in das Programm mit eingestreut.
 
Besonders erfreut war der Volkstanzkreis natürlich auch, als er zum „Sudetendeutschen Tag“ im Juni 2000 nach Nürnberg eingeladen wurde. Wir konnten dabei in der riesigen Frankenhalle als Gruppe in der erneuerten Schrobenhausener Tracht auch sudetendeutsche Tänze präsentieren und somit die Querverbindungen zwischen den Tanzarten aus Bayern und dem Sudetenland zu den Klängen der original „Egerlandkapelle Kurt Pascher“ dokumentieren.
 
 
Die überlieferten regionalen Tänze des Paartals bilden einen Schwerpunkt
 
Aber auch das überlieferte regionale Tanzgut muss erhalten und gepflegt werden.
Die für das Paartal typischen Tanzformen wurden bereits 1969 von Wolfgang Mayer vom Institut für Volkskunde in München und Kurt Becher vom Bayerischen. Landesverein für Heimatpflege in München aufgezeichnet und dokumentiert. Der Volkstanzkreis Schrobenhausen legt sehr großen Wert auf die Verbreitung gerade dieser regional-spezifischen Volkstänze unseres heimischen Tanzgutes. Auch sie kommen bei den offenen Volkstanztreffs und Volkstanzveranstaltungen nicht zu kurz.
 
 
Die Française
Rekonstruierte Tanzform aus Schrobenhausen
 
Die Française, oder der "Frassä" zählt eindeutig zur Gattung der Kontratänze und zwar als Reihentanz.
Die ab Beginn des 19. Jahrhunderts nach Deutschland importierten französischen Tänze entfachten eine allgemeine Tanzwut. Selbst in Kleinstädten lehrten in Frankreich ausgebildete Tanzmeister die unterschiedlichsten Quadrillen. Die damalige Tanzbegeisterung löste eine Flut von Kompositionen aus, für die aber der Name "Quadrille" beibehalten wurde. In alten Notenaufzeichnungen von Blaskapellen finden sich immer mehrere Quadrillemelodien, da an einem Abend immer mehrmals Française getanzt wurde.
 
Durch Vereinfachung in einer langen Entwicklung entstand letztendlich die heutige Münchner Française. Kennzeichen dieser vereinfachten Form sind der Wegfall der Begrüßung schräg rechts, das Überhandnehmen des Drehers und der Ersatz der Englischen Kette durch die einfache Promenade. Georg von Kaufmann lernte diese sehr vereinfachte Münchner Française als Student kennen und verbreitete sie später zusammen mit seinen Chiemgauer Tänzen in ganz Oberbayern. Von hier aus drang sie in ganz Bayern vor.
 
Seit 1985 erschließt die Heimatpflege ein neues Forschungsgebiet: Die Suche nach regionalen Formen der Française, die vielerorts bis in die 50er Jahre getanzt wurden. Alte Kommandozettel tauchten auf und erlauben eine Rekonstruktion regionaler Typen durch den Vergleich mit gedruckten Fassungen und den historischen Formen. Durch den Bayerischen Landesverein für Heimatpflege konnten typische Françaiseformen bereits für viele bayerische Städte und Orte rekonstruiert werden.
 
So auch in Schrobenhausen.
 
Die Erinnerungen daran, dass bis in die 50er Jahre in Schrobenhausen bei keinem der festlichen Bälle die Française als allgemeiner Höhepunkt, meist unter der Leitung und nach Ansage des legendären Albert Süßmaier, oder des "Siasse", wie er auch genannt wurde, gefehlt hat, waren auch zur Zeit der Gründung des Volkstanzkreises Schrobenhausen im Februar 1980 noch wach. Diese alte Tradition wurde erstmals beim Kathreinstanz 1982 wieder aufgegriffen und so wurde nach langer Zeit in Schrobenhausen wieder Française getanzt, allerdings die Münchner Française.
 
Dass die Française in Schrobenhausen eine weit zurückgreifende Tradition hat, ergibt sich aus Unterlagen im Stadtarchiv Schrobenhausen. Nach einer Einladung zum Schützenball im Januar 1889 im Gasthaus zur Post wurde die Française neben Walzer, Polka und Mazurka dreimal getanzt. Nach einem Aufdruck auf einem mit Stickerei verziertem Taschentuch als Ballspende wurde die Française bei einem "Erntetanz beim Oberniederhupfernazibauern" des Musikvereins Schrobenhausen im Februar 1902 neben Walzer, Schottisch und Mazurka viermal getanzt. Und so geht es weiter zu einer Fastnachtsunterhaltung des Musikvereins Schrobenhausen 1907 mit chinesisch geprägtem Begleitprogramm. Hier wurde die Française neben den bereits genannten anderen Tänzen ebenfalls dreimal getanzt.
 
In dem auf glückliche Art und Weise wieder nach Schrobenhausen zurückgekehrten Notennachlass des Schrobenhausener Musikmeisters Franz Xaver Wild (1873-1928) finden sich alleine 12 verschiedene Quadrillen, um möglichst viel Abwechslung an einem Tanzabend bieten zu können.
 
Im Zuge der Rekonstruktion der ursprünglich getanzten Formen der Française wurde Kreisheimatpfleger Hans Hammer auch in Schrobenhausen fündig. Auf der Suche nach Gewährsleuten und Unterlagen wurden ihm von Altbürgermeister Michael Flammensböck und Schreinermeister Alfons Assenbrunner die von ihnen zur Gedächtnisstütze angefertigten Kommandozettel aus der Zeit, in der sie selbst die Française in Schrobenhausen getanzt haben, übergeben.
Anhand dieser Kommandozettel konnte in Zusammenarbeit mit Dr. Erich und Ingrid Sepp vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege die verbürgte Sonderform der "Schrobenhausener Française" rekonstruiert werden. Dabei hat sich herausgestellt, dass bei der "Schrobenhausener Française" Tanzteile enthalten sind, wie man sie nur noch in wenigen anderen Orten findet. Sie enthält somit seltene Sonderformen.
Die Tanzbeschreibung zu den fünf Touren mit Angaben zu den Kommandos und der Ausführung wurde von Kreisheimatpfleger Hans Hammer erarbeitet. Bei einem Wochenseminar des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege für Volksmusik und Volkstanz an Pfingsten 2000 in Pfünz im Altmühltal wurde diese Tanzform mit allen Teilnehmern auf ihre Tanzfähigkeit, ihren homogenen Ablauf und die Gefälligkeit geprüft. Das Echo war äußerst positiv, da bei dieser "Schrobenhausener Française" die ursprünglichen, anspruchsvolleren Figurenteile noch enthalten sind. Die vielen und immer gleichen Dreherabschnitte der Münchener Française entfallen also hier.
 
Vom Volkstanzkreis Schrobenhausen wird seit dem Jahr 2000 die verbürgte und überlieferte "Schrobenhausener Française" getanzt und somit auch in Zukunft wieder mit Leben erfüllt.
 
 
Für die 30 Jahre des Bestehens lässt sich eine stolze Bilanz aufzeigen
 
300 Übungsabende/offene Volkstanztreffs wurden abgehalten: Zuerst im Kolpinghaus Schrobenhausen, dann im Gasthaus Natzer, im Sportheim Mühlried, wieder im erweiterten Kolpinghaus Schrobenhausen und zuletzt seit 1998 im Pfarrsaal St. Jakob in Schrobenhausen.
Jeweils am letzten Montag im Monat traf sich hier der Volkstanzkreis zu seinen für jedermann offenen Volkstanztreffs von 20.00 bis 22.30 Uhr.
Besucht wurden diese Volkstanztreffs durchschnittlich von 30 bis 50 Personen, wobei der Besuch zuletzt immer mehr zu wünschen übrig ließ.
 
 
Alljährlich ein Faschingskranzl
 
In diesem Rahmen wurde alljährlich auch ein Faschingskranzl veranstaltet. Hier wurden neben den allgemeinen Volkstänzen auch lustige Tanzspiele, ideenreche Einlagen und einfache ausländische Volkstänze eingestreut.
Da gingen die 3 schönsten Burschen auf ihre vergebliche Brautschau oder eine Horde wilder Hexen stürmte auf die Tanzfläche und führte einen nach einer eigenen Choreographie zu passender Musik einstudierten fetzigen Hexentanz auf.
Bei einem anderen Faschingskranzl wurden auch lustige G’stanzl über die zurückliegenden Jahre des Volkstanzkreises Schrobenhausen nach der Melodie „Da drom auf’m Bergal, da steht a Kappoin ...“ gesungen.
 
Passt’s auf liabe Leit’l
und horchts a weng zua,
a paar Gstanzl dea ma singa,
vorher geb’n mia koa Ruah.
 
Refrain nach jedem G’satzl:
Holladaria, holladaro,
 Holladaria, holladaro.“
 
Heit sa ma alle Maschkara
ja des is a Gfrett,
da kemma wieda ned so schnoi
in unser Bett.
 
Seit etliche Jahr san mia Voigsdanzla
jetzt scho beinanda,
mia woin eich iatz vazoin
wias uns seitdem is ganga.
 
Mia hom damois ogfangt
im Kolpinghaus draus,
do sama aus Platzmangel
boid wieda raus.
 
Und drauf sama umzog’n
ins Wirtshaus zum „Natzer,
do homa mehra Platz g’habt
für Polka und Walzer.
 
A do san d’Leit mehra woan
und uns war’s wieda z’eng,
dass mia iatz im Sportheim san,
hom d’Müllers brocht z’weng.
 
Nach’m Umbau san mia nomoi
fünf Jahr im Koipinghaus gwen,
d’Leut san wieda mehr woan
und da Platz wieda z’eng.
 
Mid’m Stadtpfarrer Beyrer
do homa verhandelt,
iatz sama im Pfarrsaal
do hod se ois g’wandelt.
 
Im Pfarrsaal St. Jakob
do g’foids uns recht guat,
do blost koana Trübsal
weil da Tanzbod’n ist guat.
 
Da Plotz zum Voiksdanz’n
kon nia vui gnua sei,
für’n Buam und sei Deandl,
für’n Mo und sei Wei.
 
Oschtern is vor a bor Johr
im Fasching scho gwen,
do san glei de Neschter
am Danzbod’n glegn.
 
So schduggara zwanz’g Hex’n
hom im Sportheim amoi danzd,
zum Schluss warn’s ganz dalex’n
und s’Gsicht ganz dafranst.
 
Da künstliche Nebe
des war ganz verruckt,
is zog’n unta d’Larv nei
war’n dro boid daschtickt.
 
Schneewittchen, de sieb’n Zweagal
war’n a scho zu Gast,
a Paar des selten g’feid hat
war’s Ehepaar Last.
 
Beim Voigsdanz is pfundig
des wiss ma genau,
manchmoi kema a bor Junggsoin
und suacha a Frau.
 
De Zwiefache und de Driefacha
macha manche sche z’schaffa,
aba’s mitmacha ist oiwa no
bessa ois bloß gaffa.
 
Bei de VHS-Volkstanzkurse
war’n oiwei nette Leit,
weil’s eahn a do g’foin hod
drum san’s kema heid.
 
Woidjaga, Masianer,
Kreuzpolka, an Italiena,
d’ sche Marie und a d’Woaf
de leanst olle do kenna.
 
 
Zum Tanz’n do hom scho
vui guade Musikant g’schbuid auf,
allweil wenn mir beinand san,
dann danz ma oan drauf.
 
Des kloane Schromhaus’n
ist international,
in Thiers, Perg und Bridgnorth
hod’s vui Freind an da Zahl.
 
Die Morris Dancers aus Bridgnorth
san kohlschwarz im G’sicht,
de Schromhauser homs nachg’macht,
Bua des war a G’schicht.
 
Mid unsam Blasorchester
war’n mia in Amerika,
in New York und in Washington
und in Baltimor a.
 
Und jeds Johr da feiadma
beim Erntedanktanz,
da führt dann d’Polonäs o
Gertraud und da Hans.
 
Da Hans und sei Gertraud
de wünsch’n se heit,
ia danzt’s no mit eahna
a recht lange Zeit.
 
A bor Gstanzl homa gsunga
iatz heama wieda auf,
wenn oana a Schneid hod
na singt a oans drauf.
 
Und nix dauert ewig
ois hod moi a End,
und wenn’s Eich guad gfoin hod
na klatschts feschd in’d Händ.
 
Bei vielen Faschingskranzl hat sich auch die gute Verbindung zum Volkstanzkreis Unsernherrn/Ingolstadt gezeigt. Mit ihren lustigen und ideenreichen Einlagen hat dieser Kreis unsere Faschingskranzl oft bereichert.
 
 
Nach 30 Jahren war ein neues Konzept gefragt
 
In letzter Zeit war jedoch zu erkennen, dass die Bereitschaft, sich terminlich über einen langen Zeitraum in eine Gemeinschaft einzubinden, in der heutigen Zeit nicht mehr vorhanden ist. Die Leute treffen sich lieber zu einem zeitlich beschränkten Kurs oder zu einem bestimmten einmaligen Ereignis.
Im 30. Jahr seines Bestehens geht der Volkstanzkreis Schrobenhausen deshalb neue Wege bei der Jahresplanung. Statt der bisherigen monatlichen offenen Volkstanztreffen im Pfarrsaal St. Jakob in Schrobenhausen findet künftig zweimal jährlich ein Volkstanzseminar im „HAUS im MOOS“ in Kleinhohenried statt.
Im Rahmen der Volkstanzpflege veranstaltet der Kreisheimatpfleger für Volkstanz und Volksmusik Hans Hammer und seine Ehefrau Gertraud nur mit Voranmeldung Volkstanzseminare mit schönen einfachen altbairischen Figurentänzen.
Alle die schon ein wenig Ahnung vom Volkstanzen haben, sind dabei herzlich willkommen. Aber auch für „Alte Hasen“ ist etwas dabei. Polka- und Walzerkenntnisse sollten vorhanden sein. Auch Zwiefache sowie fröhliche Lieder zwischendurch fehlen nicht.
Als Leitspruch dafür wurde vorausgeschickt:
„Volkstanz ist ein schönes Hobby für zwei Gleichgesinnte. Die Vielfalt der einfachen Volkstänze und die Kraft und Schönheit unserer bayerischen Tanzmusik wird auch Sie begeistern. Genießen Sie die vergnügliche Geselligkeit. Tanken Sie aus dem Schwung der guten Volksmusik und den kraftvollen Volkstänzen. Dies zu vermitteln ist das Bestreben der Seminarleiter. Beim Volkstanz kann sich übrigens jeder so kleiden, wie er sich am wohlsten fühlt“.
 
Vor Seminarbeginn steht Kaffee und Kuchen bereit.
In der großen Pause zwischen 18.00 und 19.30 Uhr besteht die Möglichkeit zum Abendessen in der Museumsgaststätte „Rosinger Hof“.
Die Seminare 2010 am Samstag, 13. März und am Samstag, 13. November finden von 15.30 – 18.00 Uhr und nach einer Pause von 19.30 – 22.00 Uhr statt.
Nach dem überaus guten Echo beim ersten Seminar wird die Reihe in den Folgejahren selbstverständlich fortgesetzt.
 
 
Bei den Schrannenfesten war der Volkstanzkreis stets präsent
 
Eine der Ausnahmen, bei denen einige Tanzpaare aus dem „harten Kern“ des Volkstanzkreises in der erneuerten Paartaler/Schrobenhausener Tracht als Gruppe auftreten und zur Dokumentation der gelebten Brauchtumspflege die überlieferten Volkstänze präsentieren, sind die Schrannenfeste des Verkehrsvereins Schrobenhausener Land, also unserer Dach- und Trägerorganisation. Bei den meisten der Schrannenfeste in den zurückliegenden 30 Jahren fehlten Tanzauftritte im Schrannenfestprogramm nicht. In vielen Jahren wurden auch größere Volkstanzfeste mit jeweils mehreren Gruppen, teils aus den Partnerstädten, teils anderen ausländischen Gruppen und auch weiteren Volkstanzgruppierungen aus Schrobenhausen organisiert und veranstaltet.
Gäste bei diesen Vokstanzfesten waren die
Volkstanzgruppe aus Perg
Morris Dancers aus Bridgnorth
Lou Gorneїros und Bouleї Dansaїra aus Thiers
Folkloregruppe Student/Kroatien
Volkstanzgruppe aus Budapest/Ungarn
Volkstanzgruppe Jarose aus Melnik/Tschechien
Volkstanzgruppe Grasdorf-Holle in Niedersachsen
Folkloregruppe Tschistaja Kriniza/Ukraine
Folkloregruppe Abrasevic aus Valjevo/Westserbien
Folkloregruppe Polonez, eine Gruppe von in München lebenden Polen
Folkloregruppe Národopisný soubor Lisnáci aus Lisen, Tschechien
Volkstanzgruppe vom Schwäbisch-Alb-Verein aus Weilersteußlingen
Maitanzgruppe Steingriff
Eghalanda Tanzgruppe aus Ingolstadt
Tanzgruppe Bärwurz vom Böhmerwaldbund Schrobenhausen
Plattlergruppe des Heimat- und Trachtenvereins Pöttmes
 
Tanzgruppen aus aller Herren Länder haben also am Schrannenplatz ihre Visitenkarte abgegeben und zusammen mit dem Volkstanzkreis einen eindrucksvollen Querschnitt der internationalen Tanzvielfalt gegeben.
 
 
Große öffentliche Volkstänze
 
Höhepunkt eines jeden Jahres ist aber der große öffentliche Erntedanktanz bzw. neu ab 2010 der Herbsttanz in der Stadthalle am Bürgermeister-Stocker-Ring in Schrobenhausen.
Bis 1989 hatten an ihrer Stelle jeweils ein Maitanz und ein Kathreinstanz stattgefunden. Seit 1990 trafen sich jeweils am 2. Samstag im Oktober rund 220 Besucher aus dem ganzen weiten Umkreis Schrobenhausens zu einem festlichen Volkstanzabend. Ab 2010 findet nun dafür an einem Samstag im Oktober jeweils ein festlicher Herbst- oder Kirchweihtanz statt, bei dem selbstverständlich auch die Schrobenhausener Française nicht fehlen darf. Bei all diesen Großveranstaltungen oblagen von Anfang an Hans und Gertraud Hammer alle Organisationsaufgaben. Ab 1981 übernahmen sie auch auch die Tanzleitung.
 
Zum Tanz aufgespielt haben in Schrobenhausen bisher die
 
Affinger Tanzlmusi
Aichacher Bauernmusi, Leitung Ludwig Mittelhammer
Alt-Schrobenhausener Blasmusik, Leitung Rainer Maier (7-stimmige Besetzung)
Ampertaler Kirtamusik, Leitung Hans Laschinger
Diefatshefara Blasmusik, Leitung Bernhard Reitberger
Die Tanzbodenfeger
Drei-Quartl-Musi (Ingolstadt), Leitung Franz Krammer
Franzosen Musi (Ingolstadt), Leitung Sepp Mayerhofer
Goasberg-Ziachmusi, Leitung Helmut Dohmen
Höhenkirchener Musikanten, Leitung Dr. Erich Sepp.
Kirchdorfer Streichmusik, Leitung Wolfgang Forstner
Petershausener Blaskapelle, Leitung Eckhard Czerny
Schreiner Geiger (München), Leitung Matthias Schreiner/Walter Säckl
Schrobenhausener Tanzlmusi, Leitung Rainer Maier
Sechs von der Schanz, Leitung Gebrüder Well
Zandter Blasmusik, Leitung Helmut Karg (†)/Franz Zäch
 
 
Schrobenhausen ist somit im weiten Umkreis als Volkstanzhochburg bekannt.
 
Bei den großen öffentlichen Tänzen wurde die Stadthalle durch die fleißigen Helfer des Volkstanzkreises immer mit einem Meer von Blumen aus der Natur und aus den heimischen Gärten dem jeweiligen Anlass entsprechend prächtig geschmückt und herausgeputzt. Wenn bei den Erntedanktänzen der Termin passte und mit der kirchlichen Erntedankfeier zusammenfiel, wurde fast der komplette Blumenschmuck am Sonntag frühmorgens in die evangelische Christuskirche verfrachtet und schmückte dann hier das Gotteshaus.
 
 
Weihnachtshoagart’n in der Adventszeit
 
In der tanzfreien Zeit jeweils im Dezember veranstaltet der Volkstanzkreis einen Weihnachtshoagart’n, gestaltet mit der „Schrobenhausener Hoagart’n-Musi“ unter der Leitung vom Ehepaar Hammer unter Mitwirkung weiterer Sing- und Musikgruppen. Wichtig dabei ist aber auch das gemeinsame Singen von überlieferten Weihnachtsliedern durch alle Besucher und ausgewählte Textbeiträge.
 
 
Über Volkshochschulen werden neue Volkstanzinteressenten gefunden
 
Auf der Suche nach Möglichkeiten, das überlieferte und gepflegte Tanzgut immer mehr Menschen näher zu bringen und einem breiten Forum zu öffnen, beschreiten die Leiter des Volkstanzkreises auch neue Wege. Insgesamt wurden über die Volkshochschule Schrobenhausen und in letzter Zeit auch Neuburg a.d. Donau bisher 31 Volkshochschulkurse mit durchschnittlich 5 Abenden abgehalten. Die Kurse fanden statt in Schrobenhausen, in verschiedenen Orten um Schrobenhausen wie Aresing, Berg im Gau, Brunnen, Dettenhofen, Gachenbach, Hörzhausen, Hohenried, Hohenwart, Langenmosen, Sandizell, Weilach und auch in Neuburg a.d. Donau. Rund 600 Interessierte haben bisher an diesen Kursen teilgenommen und ihre Begeisterung zum Volkstanz entdeckt.
 
 
Der Volkstanzkreis ist weit über die Grenzen aktiv
 
Auch zur Völkerverständigung hat der Volkstanzkreis seinen Betrag geleistet. Neben dem lebhaften Kontakt zu den Volkstanzgruppen aus Perg, den Morris Dancers aus Bridgnorth, den Lou Gorneїros und den Bouleї Dansaїra aus Thiers haben wir außerdem Verbindung zur Tanzgruppe aus Lisen/Brünn in Tschechien. Die Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaften sind in einem gesonderten Kapitel dargestellt.
 
 
Neue Freunde finden sich oft überraschend
 
Weiter besteht zur Tanzgruppe aus Weilersteußlingen/Schwäbische Alb eine besondere Verbindung. Ganz überraschend hatte unser Volkstanzkreis im Frühjahr 1996 telefonisch eine Einladung zur Teilnahme an einem Tanzfest in Weilersteußlingen bekommen. Wir mussten damals aus terminlichen Gründen leider absagen, auch mit der Begründung, dass wir keine Vortanzgruppe sind, die von Fest zu Fest tingelt. Wir luden aber die Vertreter der Tanzgruppe Weilersteußlingen ganz unverbindlich zu unserem Erntedanktanz nach Schrobenhausen ein um zu zeigen, wie so ein Volkstanzabend bei uns abläuft. Ohne Vorankündigung kam dann zum Erntedanktanz eine drei Mann starke „Beobachtungsgruppe“. Wir haben scheinbar keinen schlechten Eindruck hinterlassen, denn die Tanzleiter Hans und Gertraud Hammer wurden eingeladen und gebeten, einen Wochendlehrgang für Volkstänze aus dem Chiemgau und insbesondere aus dem Paartal für Leiter von Tanzgruppen des Schwäbisch Albvereins e.V./Baden-Württemberg abzuhalten. Nach weiterer Planung und Abstimmung fand dieses Seminar dann ein ganzes Wochende im November 1998 im Wanderheim Farrenstall in Weilersteußlingen mit 19 Teilnehmern statt.
Zu unserem 20-jährigen Volkstanzjubiläum beim Erntedanktanz im Oktober 2000 kam dann die Tanzgruppe aus Weilersteußlingen mit ihrer Musik zu uns nach Schrobenhausen zu Besuch. Im November 2001 waren wir dann in Begleitung der Blaskapelle Petershausen zu einem Auftritt bei einem Festabend in Weilersteußlingen eingeladen. Die über 30-köpfige Gruppe hat das zu einem ausgedehnten Wochenendausflug mit einem schönen Besichtigungsprogramm in Blaubeuren und Ulm genutzt.
Zum Schrannenfest im Juni 2005 kam dann diese Tanzgruppe, begleitet von einer Jugendtanzgruppe, wieder nach Schrobenhausen und bereicherte das Volkstanztreffen an diesem Wochenende. Bei den Aufenthalten in Schrobenhausen wurden den Gästen von der Schwäbischen Alb jeweils ein interessantes Besuchsprogramm geboten. Sie genossen auch die Gastfreundschaft einiger Mitglieder des Volkstanzkreises.
Dafür machten sich die Schrobenhausener Volkstänzer, diesmal in Begleitung der Musikgruppe „Bauernstolz“, schon im Juli 2005 auf in die Schwäbische Alb. Die Auftritte beim FiZ, „Fest im Zentrum“, in Almendingen fanden große Beachtung. Die acht Paare vom Volkstanzkreis mit der Musikgruppe Bauernstolz waren wiederum musikalischer und kultureller Botschafter Schrobenhausens. Natürlich wurde auch dieses Gastspiel zu einem Ausflug mit bestens organisiertem Ausflugsprogramm mit Besichtigung des Schlosses Lichtenstein, dem „Schwäbischen Neuschwanstein“, sowie dem Kloster Zwiefalten genutzt. Bei unseren Besuchen wurden wir jeweils im Wanderheim Farrenstall beherbergt und bestens versorgt.
 
 
Weitere Aktivitäten des Volkstanzkreises
 
Der Volkstanzkreis Schrobenhausen war also neben der allgemeinen Pflege der Volkstänze auch aktiv durch:
 
Begleitung der Partnerschaftsaktivitäten in Schrobenhausen
Begleitung der Schrannenfeste in Schrobenhausen
Gestaltung von Altennachmittagen in diversen Seniorenheimen
Auftritt beim Pfarrfest der Stadtpfarrei St. Jakob in Schrobenhausen, Juli 1981
Gestaltung der Feier zum Maibaumaufstellen der Gritschenbrauerei in der Vorstadt,
ab 1982 und für viele weitere Jahre
Auftritt beim Evangelischen Kirchentag in München, Juni 1993
Aufenthalt in Amerika zur Steubenparade in New York, September 1993
Auftritt bei der Senioren-Gewichthebereuropameisterschaft
in Schrobenhausen, Mai 1994
Auftritt und Mitgestaltung bei Pfarrfesten der evangelischen Christusgemeinde
in Schrobenhausen, 1983 und 1996
Mitgestaltung der 550-Jahr-Feier der Stadt Schrobenhausen, Juni 1997
Auftritt beim Obst- und Gartenbauverein Edelshausen, Juni 1998
Auftritt anlässlich der Feiern der Eghalanda Gmoi z’Schrobenhausen zum
35-jährigen Bestehen im April 1983 und zum
50-jährigen Bestehen im Oktober 1998
Präsentation des Volkstanzes beim Katholischen Frauenbund Schrobenhausen,
Mai 2000
Teilnahme beim Sudetendeutschen Tag in Nürnberg, Juni 2000
Auftritt beim Pfarrfamilienabend in Weilach, November 2001
Auftritt beim 25-jährigen Jubiläum des Verkehrsvereins, November 2002
Auftritte beim Schwäbisch-Albverein Weilersteußlingen, 2003 und 2005.
Auftritt beim Museumsfest um das Museum im Pflegschloss, Juli 2006
Auftritt beim 150-jährigen Jubiläum der Kolpingfamilie Schrobenhausen, Sept. 2006
Auftritt/Präsentation der bayerischen Kultur beim Fest der Nationen in
Schrobenhausen, September 2007
 
 
Die Schrobenhausener Redoute – ein Versuch
 
In Zusammenarbeit mit dem Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern wurde in den Jahren 2004, 2005 und 2006 ein Versuch zur Neubegründung einer „Schrobenhausener Redoute“ als Tanz in den Mai, jeweils am Freitag vor dem 1. Mai gestartet. Es spielten dabei abwechselnd jeweils eine Geigenmusik (Kirchdorfer Streichmusik) und eine Blasmusik (Alt-Schrobenhausener Blasmusik) hauptsächlich Walzer, Polka, Mazurka, Boarische, Zwiefache und natürlich die Münchner Française und die Schrobenhausener Française.
Der Bezirk Oberbayern hat sich aber wegen der hohen Belastung hier als Mitveranstalter wieder zurückgezogen.
 
 
Zusammenarbeit mit Schulen, Organisationen und Vereinen
 
Die Leiter des Volkstanzkreises haben außerdem Lehrgänge „Volkstanz in der Grundschule“ für Grundschullehrkräfte im Rahmen der lokalen Lehrerfortbildung abgehalten. Volkstanzkurse für Kinder im Grundschulalter mit Integration von Heimkindern und Volkstanzkurse in einer Behinderteneinrichtung des Landkreises Aichach-Friedberg wurden ebenfalls durchgeführt. Weiter wurden mit einer Projektgruppe des Gymnasuims Schrobenhausen im Juli 2009 Volkstänze erarbeitet und darauf beim Schulfest aufgeführt.
Für verschiedene Ferienprogramme wurden auch Volkstanzkurse für Grundschulkinder durchgeführt. Durch das Ausdünnen der Lehrpläne gerade in diesem sehr wichtigen Bereich wird das Interesse an unseren heimatlichen Bräuchen oft nicht mehr geweckt. In Ermangelung entsprechender Angebote in den Schulen konnten so Kinder in ihrer Ferienfreizeit spielerisch an das Element Volkstanz herangeführt werden.
 
Die wieder entdeckte Verbundenheit zum heimatlichen Brauchtum brachte in manchen Orten auch eine Wiederbelebung der Tänze um den Maibaum mit sich. Im Zuge der Brauchtumspflege wurden von den Leitern des Volkstanzkreises auch die verschiedensten Maitanzgruppen hinsichtlich der Auswahl der Tänze sowie der Musik zur Gestaltung des Tanzes um den Maibaum am 1. Mai beraten und auch betreut. Sie waren beim Einüben der Tänze mit ihrer Erfahrung fachkundige Helfer. Zwischenzeitlich haben sich hier Multiplikatoren gefunden, die zum großen Teil selbständig das Werk fortsetzen.
 
 
Ohne treue Mitstreiter und Helfer geht nichts
 
Auch wenn der Volkstanzkreis Schrobenhausen unter dem Dach des Verkehrsvereins Schrobenhausener Land als eine lose Gruppierung ohne eigene Vereinsstrukturen besteht, also ohne die Reglementierungen, Zwänge und Bindungen, die eine Vereinsmitgliedschaft oft mit sich bringen, ist doch ein harter Kern zu erkennen. Unabhängig davon, ob diese Volkstanzfreunde nun als äußeres Zeichen der Zusammengehörigkeit die Schrobenhausener Tracht tragen oder nicht, hat sich innerhalb dieses Kreises ein enges Zusammengehörigkeitsgefühl und eine engere Bindung ergeben. Hieraus findet sich auch immer ein Kreis von Mithelfern und Unterstützern bei der Vorbereitung und Durchführung von größeren Veranstaltungen und sonstigen Ereignissen.
Ein großer Dank gebührt deshalb allen treuen Helfern und Mitstreitern für die tatkräftige Unterstützung in den vergangenen 30 Jahren.
 
In Dankbarkeit und bleibender Erinnerung gedenken wir auch allen verstorbenen Freunden und Anhängern unseres Volkstanzkreises
 
Einsam sind wir Worte, gemeinsam sind wir ein Gedicht.
 
Ein besonderer Dank gebührt auch dem Verkehrsverein Schrobenhausener Land e.V. für den immer gewährten Rückhalt, sowie der Stadt Schrobenhausen für die vielfach geleistete Unterstützung.
 
 
Fortbildung und Ehrungen
 
Die Leiter des Volkstanzkreises Hans und Gertraud Hammer haben sich bei vielen Sing- und Tanzwochen und verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen, unter anderem beim Bayerischen Landesverein für Heimatpflege, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten im Bereich des Volkstanzes angeeignet.
 
Hans Hammer ist seit August 1997 Kreisheimatpfleger im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen für die Bereiche „Volkskundliche Beratung mit Schwerpunkt Volksmusik, Volkstanz, Tracht und Brauchtum und Beratung kommunaler Heimatmuseen und Sammlungen“.
 
Hans und Gertraud Hammer wurden im Mai 2006 mit dem Ehrenpreis der Hanns-Seidel-Stiftung und im November 2006 mit dem Ehrenzeichen des Bayer. Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt ausgezeichnet. Im Oktober 2007 wurde ihnen die Bürgermedaille in Silber durch die Stadt Schrobenhausen verliehen.
 
„Alles Große in der Welt geschieht nur, wenn einer mehr tut, als er muss“
 
Schon Karl Valentin sagte: „Kultur ist schön, aber sie macht viel Arbeit“.
 
30 Jahre Volkstanzkreis Schrobenhausen sind also 30 Jahre aktive und nachhaltige Heimatkulturpflege im Schrobenhausener Land.
Der Volkstanzkreis Schrobenhausen ist mit eine der tragenden Säulen im Schrobenhausener Kulturleben.
 
 
Wer könnte die Bedeutung des Tanzes treffender formulieren als der bekannte Kirchenlehrer Augustinus:
 
Ich lobe den Tanz,
denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge,
bindet den Vereinzelten an die Gemeinschaft.
 
Ich lobe den Tanz,
der alles fordert und fördert,
Gesundheit und klaren Geist und eine beschwingte Seele.
 
Ich lobe den Tanz.
 
O Mensch lerne tanzen,
sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen.
 
 
Ein ansehnliches Repertoire an Volkstänzen hat sich in den 30 Jahren angesammelt und wurde gepflegt
 
Bei den Veranstaltungen des Volkstanzkreises werden in erster Linie die Chiemgauer Tänze, insbesondere aber auch die Tänze aus dem Paartal und Sudetendeutsche Tänze getanzt. Auch die „Schrobenhausener Française“ zählt dazu. Zur Auflockerung werden je nach Anlass aber auch verschiedene beliebte Volkstänze aus anderen Regionen und ausländische Volkstänze mit eingestreut.
 
So wurden in den vergangenen 30 Jahren die folgenden Tänze getanzt, manche im Zuge der bewussten Volkstanzpflege immer wieder und intensiver, manche nur sporadisch.
 
 
Grundtanzformen
 
Walzer
Polka/Schottisch
Dreher
 
 
Chiemgauer Tänze, fränkische Tänze, niederbayerische Tänze und sonstige alpenländische Tänze
 
Altkatholisch
Bauernmadl
Bauernmadl aus Waidring/Salzburger Land
Bauernwalzer
Blumenwalzer
Boarischer, verschiedene Figuren
            Fensterl/Saalfelden
            Traunsteiner Figur
            Ramsauer Boarischer
            Lunzer Boarischer
Chiemgauer Dreher
Dätscher
Die Schön’ Marie
Eiswalzer
Familienwalzer
Feuerwehrpolka
Fieberbrunner
Fuchsschwanz
Guat’n Morgen Herr Fischer
Hans bleib da
Hodalump
Honakischer
s’ Hüatamadl
Italiener
Kaiserlandler
Kikeriki
Kirmstrick
Knödldrahner
Krebspolka
Kreuzpolka
Kreuzpolka (Österreichische Form)
Kuckuckspolka
Linzer Polka
Lustiger Walzer
Marschierboarischer
Marschierpolka
Masianer
Mazurka, Niederbayerische (2 Figuren)
Mazurka, Fränkische Schleudermazurka
Mazurka, Penzberger
Mazurka, einfache Tanzform
Münchner Duschpolka (zu zweit)
Münchner Polka
Neuboarischer (s’ Dirndl mit'm rot'n Miada)
Neudeutscher
Offener Walzer / Maitanzwalzer
Paschater Zweischritt
Postillion
Rheinländer, verschiedene Figuren
Rheinländer-Kutsche (zu viert)
Rojen
Salzburger Dreher
Sautanz
Schecher
Schlamperer
Schwedischer (Hausschlüsselwalzer)
Sommersberger
Spinnradl (zu zweit)
Siebenschritt
Sternpolka
Tiroler
Triowalzer
Waldjager
d’ Woaf
Zigeunerpolka
 
Niederboarischer Landler
Finsterauer Landler
Rehberger Landler
 
Münchener Française
 
 
Tänze aus dem Paartal (Aichacher Tänze)
 
Bauernmadl (Sielenbach)
Da Schuasta wichst sein Draht
Hans-Adam
Hennascharrer / Rutsch hin, rutsch her
Heß
Hirtamadl
Kreuzpolka (Sielenbach)
Rheinländer
Strahrecha
Winker
 
Driefacher (Und wenn da Bauer in’s Weinland fahrt)
 
 
Sudetendeutsche Tänze
 
Böhmerwald-Landler
Da Howansook
Kuhländler Dreher
Marienfrieder
Rediwa
Schirmendörfler
Siebenbürgener Rheinländer
Siebenschritt aus dem Böhmerwald
Siebenschritt aus Nordböhmen (Schiebbock)
 
Topporzer Kreuzpolka (Zwei-Paar-Tanz)
 
 
Dreier Tänze
 
Körbletanz
Münchner Duschpolka
Obfelder Dreier
Rutkatla
Spinnradl
Studentenpolka
 
 
Ausländische Volkstänze
 
Auf der Jagd (A-hunting We Will Go), England
Brandle du Quercy, Frankreich
Fairfield Fancy (Lustiger Kirchtagstanz), Amerika, Zwei-Paar-Tanz
Fröhlicher Kreis (Circassian Circle), England
Jugoslawischer Rebentanz
Mexikanischer Walzer
Neuer Klapptanz (Pattycake Polka), Amerika
Schwedische Maskerade, Dänemark
Sheepskins, England
Sirtaki, Griechenland
Specknerin, England
St.-Bernhards-Walzer, England
Troika, Rußland
 
 
Besonderheiten
 
Zwiefache
s’ Luada
Weiß-Blau
 
 
Holsteiner Dreitour (Vier-Paar-Tanz)
Kontrawalzer/Kleiner Figaro (Zwei-Paar-Tanz)
Schwarzerdner (Zwei-Paar-Tanz)
Tempete (Vier-Paar-Tanz)
 
Schrobenhausener Française
 
 
Tanzspiele
 
Brühtanz
Mogst Du mi, heirat i Di
 
 
 
Tanzbeschreibungen:
 
Zu all diesen Tänzen wurden von den Leitern des Volkstanzkreises die jeweiligen Tanzbeschreibungen dokumentiert. Die Tanzbeschreibungen wurden zum Teil aus anderen schriftlichen Aufzeichnungen übernommen, zum größten Teil jedoch selbst verfasst.
 
Hierzu als Beispiel für eine derartige Beschreibung der Tanzschritte und des Tanzablaufes die Aufzeichnung für den „Strahrecha“, einer der verbürgten typischen Tänze aus dem Paartal:
 
 
 
Rundtanzfassung, paarweise auf der Kreisbahn mit Blick in Tanzrichtung (i.TR)
 
Schritte                                                                     Liedtext zum Mitsingen
 
            4 Gehschritte i.TR, mit AF beginnen      Beim Strahrecha drauß,
                beim 4. Schritt mit IF auftippen und
    dabei vorbeugen
            4 Gehschritte g.TR rückwärts, mit IF       beim Strahrecha drauß,
                beginnen, beim 4. Schritt mit AF
    auftippen
8 Schritte Dreher re herum,                      do hob i mein Frack an Baam
    mit AF beginnen                                     hig’hengt und bin mit meim Deandl
                                                                                  in’s Boschhoiz g’rennt.
            Gehteil (vor- und zurückgehen)              Beim Strahrecha drauß,
wiederholen                                                beim Strahrecha drauß.
Polkarundtanz (Schottisch)                      Schottisch, Schottisch muss ma
ke-enna, muss ma ke-enna, muss ma ke-enna,
Schottisch, Schottisch muss ma
ke-enna, muss ma ke-enna,
oans, zwoa drei.
Der Tanz beginnt von vorne mit Vor-
und Zurückgehen.
 
Der Notensatz wurde mit Erlaubnis des Bayer. Landesvereins für Heimatpflege e.V. in München übernommen aus der Aufzeichnung „Aichacher Tänze“ von Wolfgang Mayer und Kurt Becher, herausgegeben 1992 vom Landesverein.
 
 
Der Volkstanzkreis und die Städtepartnerschaften
 
Die Stadt Schrobenhausen hat mit den Städten Bridgnorth in England, Perg/Mühlviertel in Österreich und Thiers in Frankreich Städtepartnerschaften beurkundet. Bei den meisten offiziellen Anlässen, sei es in den jeweiligen Partnerstädten oder bei uns in Schrobenhausen, war auch die Präsentation des Brauchtums und somit des Volkstanzes und der Tracht gefragt. Bereits vor der offiziellen Beurkundung der Partnerschaft war der Volkstanzkreis als Botschafter Schrobenhausens in Thiers mit einer Vielzahl von Auftritten zu Gast gewesen. All diese Rollen hat der Volkstanzkreis mit viel persönlichem Engagement und Einsatz gerne übernommen. Alle Partnerschaften wurden unter der Mitwirkung des Volkstanzkreises besiegelt.
Ohne das auflockernde und verbindende Element des Volkstanzes und die Präsentation der Schrobenhausener Tracht wäre manche Veranstaltung und auch die Städtepartnerschaften selbst ärmer.
Wir waren in den Partnerstädten Schrobenhausens zu Gast
3 mal in Perg/Mühlviertel in Österreich
3 mal in Bridgnorth in England
5 mal in Thiers in Frankreich
und halten hier lebhaften Kontakt zu der Volkstanzgruppe in Perg, den Morris Dancers in Bridgnorth, den Bouleї Dansaїra und den Lou Gorneїros in Thiers.
 
Bei einem neuerlichen Besuch in Bridgnorth im Mai 1998 war es schon wie bei einem Besuch bei guten Freunden. Besonders beeindruckt waren die Volkstänzer, die wie immer privat bei ihren Freunden untergebracht waren, von der Lässigkeit, mit der die Leute in Bridgnorth untereinander und mit ihren Gästen im Laufe des Programms umgingen. Als Beispiel hierfür sind unter anderem die zahlreichen Picknicks und Barbecue genannt. Immer wieder ist die Schrobenhausener Volkstanzgruppe von den Tänzern aus Bridgnorth durch ungezwungene Büfetts unter freiem Himmel überrascht worden, wobei sich die Organisatoren bei den aufgetragenen Schmankerln selbst übertroffen haben.
 
Bei den Gegenbesuchen der jeweiligen Tanzgruppen aus den Partnerstädten in Schrobenhausen übernahmen die Mitglieder des Volkstanzkreises gerne auch die Rolle der Gastgeber und betreuten und verpflegten die ausländischen Gäste rund um die Uhr und beherbergten die Gruppen zum größten Teil auch privat.
 
Die Tanzgruppe
            aus Perg war in der Zwischenzeit 4 mal, die
            aus Bridgnorth 4 mal und die
            aus Thiers 5 mal zu Gegenbesuchen in Schrobenhausen.
Der Volkstanzkreis Schrobenhausen ist somit eine tragende Säule der Schrobenhausener Städtepartnerschaften und hat damit auch einen großen Beitrag zur Völkerverständigung geleistet.
 
Neben dem vorgegebenen offiziellen Programm wurde für unsere Gäste jeweils ein attraktives Begleitprogramm organisiert. Nicht verwunderlich, dass es die intensivsten und besten Begegnungen oft erst nach dem offiziellen Programm gegeben hat. Ob es nun eine nächtliche Stadtführung durch Schrobenhausen, ein Abschlussabend im Gasthaus Bogenrieder in Waidhofen, ein Nachmittag im Arkadenhof des Pfarrzentrums St. Jakob oder eine der vielen Zusammentreffen bei einem der zentralen Gastgeber war, immer bildeten Musik, Lied und Tanz das verbindende Element zwischen den englischen, französischen, österreichischen und bayerischen Kulturkreisen. Auch wenn die jeweilige Landessprache nicht von allen beherrscht wird, wurden Lieder gemeinsam gesungen und in verschiedensten zusammengewürfelten Besetzungen mit unterschiedlichsten Instrumenten miteinander musiziert. Auch Tänze aus den Partnerschaftsländern wurden beim gemeinsamen Tanzen erkundet und weitergegeben. Wenn das Wörterbuch nicht mehr ausreichte, waren meistens die nötigen Dolmetscher aus den eigenen Reihen dabei. Eine fröhliche und fast familiäre Stimmung war immer zu spüren.
 
Viele unvergessliche Eindrücke und Episoden bleiben den Beteiligten in bester Erinnerung, auch wenn die Ausflüge und Gastbesuche oft sehr strapaziös waren.
 
 
Englischer „Sheepskins“ vom Volkstanzkreis originalgetreu einstudiert und aufgeführt
 
Bei einem einwöchigen Aufenthalt des Volkstanzkreises in Bridgnorth hatten wir am „Sheepskins“ bei einer miterlebten Tanzprobe der Morris Dancers Gefallen gefunden.
Inspiriert durch diese intensiven Kontakte in Bridgnorth war der Höhepunkt des Faschingskranzl’s im Februar 1994 der Auftritt von sechs begeisterten Volkstanzpaaren als „Morris-Dancers-Imitation“. In extra geschneiderten Originalkostümen und nach einigen schweißtreibenden Proben führten sie den englischen Volkstanz „Sheepskins“ auf. Es war ein Riesenspektakel, als die sechs mit Ruß geschwärzten Männer mit ihren Tanzpartnerinnen die verschiedenen Figurenformationen zeigten. Dabei wird von 3 Paaren um die auf dem Boden abgelegten 3 Hüte getanzt. Wahrscheinlich ein Bild, das auch Gästen aus der Partnerstadt Bridgnorth die Herzen hätte höher schlagen lassen.
 
 
Der Volkstanzkreis war bereits vor der Beurkundung der Partnerschaft als Botschafter in Thiers unterwegs.
 
Bereits im Juli 1985 machte sich der Volkstanzkreis auf Veranlassung der Stadt Thiers und der Partnerschaftsbeauftragten der Stadt Schrobenhausen in Begleitung der Blaskapelle Petershausen nach Thiers, der künftigen Partnerstadt in Frankreich, auf den Weg.
Unser Gastgeber war die Tanzgruppe Bouleї Dansaїra. Wir waren damals zur Anbahnung der künftigen Partnerschaft eingeladen. Wir hatten über die drei Tage verteilt schier unendlich viele Auftritte in den verschiedensten Einrichtungen in und um Thiers. Eine sehr anstrengende Tournee nicht nur für die Tänzer, sondern auch für die Blaskapelle Petershausen, und das bei sommerlichen Temperaturen von bis fast 40 Grad.
Wir fuhren schon mit einem etwas mulmigem Gefühl im Magen nach Thiers, nachdem wir erfahren haben, welche nicht gerade ruhmreiche Rolle die deutsche NS-Macht bis Kriegsende in dieser Gegend und in Thiers gespielt hat. Was wird uns wohl erwarten? Nicht ohne Grund wurden deutsch-französische Städtepartnerschaften unter den Regierungen von Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer als Geste der Völkerversöhnung sehr gefördert.
Aber aller Skepsis zum Trotz stießen wir nur auf herzlichste und unvoreingenommene Gastfreundschaft. Unvergessen bleibt für alle unser Auftritt bei einem festlichen Ball am Samstagabend in der großen Festhalle vor einem riesigen Publikum. Unser Auftritt war nach Programm für 21.00 Uhr geplant. Zu dieser Zeit waren wir noch in einem Vorort bei einem anderen Auftritt unterwegs – und nach telefonischer Rücksprache war zu diesem Zeitpunkt noch fast kein Mensch in der Halle. Bei unserer Ankunft um 23.00 Uhr war dann die Halle proppenvoll und es herrschte bereits eine Bombenstimmung. Wir wurden von den Thiernoisern auf das Herzlichste begrüßt und empfangen. Entgegen unserer Befürchtung wegen der Verspätung sind wir „punktgenau“ eingetroffen. Beim Einzug zu den bayerischen Klängen der Blaskapelle Petershausen flogen uns Rosen entgegen. Wir konnten mit unseren bayerischen Tänzen die Besucher begeistern – und auch wir waren begeistert.
Anstrengend, aber sehr eindrucksvoll und schön.
Ein kleines Mosaiksteinchen zur Völkerverständigung. Ein großer Schritt auf dem Weg der Städtepartnerschaft Thiers – Schrobenhausen.
 
Im Juni 1986 war dann die Beurkundung der Partnerschaft in Schrobenhausen. Natürlich auch mit Beteiligung und Umrahmung durch den Volkstanzkreis und der Tanzlmusik der Städtischen Musikschule.
Schon vier Wochen später, im Juli 1986 waren wir dann als offizielle deutsche Gastgruppe zu einem „Internationalen Volkstanztreffen“ nach Thiers eingeladen. Dazu hat sich zur musikalischen Begleitung eigens eine vierköpfige Tanzlmusik mit dem Namen „Franzosenmusi“ unter der Leitung von Sepp Mayerhofer gebildet. Eine der Bedingungen für die Teilnahme war auch das Mitführen der Nationalfahne. Eine „schwarz-rot-goldene Fahne“ wurde also noch kurzfristig beschafft, die wir neben dem Vereinstaferl „Verkehrsverein Schrobenhausener Land“ mit dem Schrobenhausener Stadtwappen immer präsentierten. Bei der Hauptveranstaltung des „Festival international de Folklore“ am Sonntagabend in der großen Mehrzweckhalle hatte jede Gruppe Gelegenheit, die für ihre Heimat charakteristischen Tänze dem französischen Publikum vorzuführen. In 40 schweißtreibenden Minuten ohne Pause zeigten die Schrobenhausener mit  4 Touren, also 12 Tänzen, lebendigen und bodenständigen Volkstanz. Dabei musste während des Tanzens sogar das Tanzpodium nochmals verkeilt und unterstützt werden. Das war in erster Linie dem Schwung im Siebenschritt und der Krebspolka zuzuschreiben. Den Franzosen jedenfalls schien dem Beifall nach der Auftritt sehr gefallen zu haben. Im weiteren Verlauf des Abends wurden vom Volkstanzkreis alle Besucher und die Mitglieder der anderen Tanzgruppen zum Kennenlernen und Mittanzen der altbairischen Volkstänze eingeladen. Spontan füllte sich die große Bühne.
Darüber hinaus hatten wir auch viele Kontakte mit den anderen Tanz- und Folkloregruppen aus der Auvergne und dem sonstigen Frankreich und auch aus Bulgarien.
Also wieder vier anstrengende Tage, aber unvergesslich.
 
 
Ein einmaliger Ausflug und unvergessenes Erlebnis:
Der Volkstanzkreis war mit dem Blasorchester der Städtischen Musikschule vom 11. bis 19. September 1993 auf Tournee in den USA
 
Höhepunkt war die Teilnahme an der Steubenparade 1993 in New York
 
Auf eine Einladung des Steubenparade-Komitees von New York nahm das Blasorchester der Städtischen Musikschule Schrobenhausen als Hauptkapelle an der Steubenparade 1993 teil.
Ohne lange zu überlegen nahm der Volkstanzkreis Schrobenhausen die Gelegenheit wahr und schloss sich dieser Reisegruppe spontan mit 10 Tanzpaaren in der erneuerten Schrobenhausener Tracht an, um bei allen Auftritten des Blasorchesters auch die schönen und kraftvollen bayerischen Volkstänze demonstrieren zu können. Dazu bildete sich eigens aus den Reihen des Blasorchesters eine kleine Tanzlmusi in der typischen Besetzung.
Neben dem Blasorchester und den 10 Tanzpaaren des Volkstanzkreises machten sich noch 30 „Fans“ am 11. September 1993 auf den Flug nach New York, also auf den Tag genau 8 Jahre vor dem Terroranschlag auf das World Trade Center, dem Tag, der die Welt verändert hat. Insgesamt eine stolze Truppe von 105 Personen. Die Teilnahme von 1. Bürgermeister Josef Höllbauer und den Stadträten Monika Last und Hans Stichlmair gab der Delegation einen offiziellen Charakter, war doch auch ein Treffen mit ausgewanderten Schrobenhausenern eingeplant
Ein erstes musikalisches Ereignis bereits am Tag nach der Ankunft auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen war die Teilnahme an einer Gospelmesse in der Methodistenkirche von Harlem. Bei einer anschließenden Stadtrundfahrt machten wir Station in Chinatown, Little Italy und fuhren mit dem Schiff zur Freiheitsstatue „Liberty“. Dabei konnten wir die Skyline von New York bestaunen, damals noch mit den beiden Türmen des „World Trade Centers“.
Am nächsten Tag ging es für drei Tage nach Washington. Auf dem Weg dorthin machten wir Zwischenstation in Baltimore zu einer Begegnung mit dem Deutsch-Amerikanischen Bürgerverein von Maryland. Auf dessen Vermittlung fand auch das erste Konzert des Blasorchesters im alten historischen Hafen statt. Vor der herrlichen Kulisse eines Segelschiffes begeisterte auch die Volkstanzgruppe die vielen Besucher. In Washington konnten die Schrobenhausener bei bestem Wetter die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bestaunen. Das Weiße Haus, der Heldenfriedhof, das Washington Monument und das Lincoln Memorial durften nicht fehlen. Beim Besuch des Capitols wurde natürlich das obligatorische Erinnerungsfoto nicht vergessen. Unweit des Weißen Hauses, auf einem riesigen freien Platz vor der Kulisse des „Old Postoffice“, war dann das nächste Konzert des Blasorchesters und der Auftritt der Volkstänzer ein Volltreffer. Das gigantische Frühstücksbüfett im Luxushotel Hilton sprengte alle Grenzen des Vorstellbaren.
Auf der Rückfahrt nach New York besuchten wir noch eine „Amish Country“-Siedlung in Pennsylvania. Zurückgekehrt nach New York war ein weiterer Höhepunkt der Auftritt auf einer Bühne vor den 420 Meter hohen Türmen des „World Trade Center“. Am Nachmittag und Abend waren wir eingeladen beim „Schlierachtaler Stamm“, einem Bayernverein auf Long Island. Die Mitglieder beherrschen zwar kaum noch die deutsche oder bayerische Sprache, tanzen und schuhplatteln in ihrer Miesbacher Tracht aber auf „Teufel komm ’raus“. Die Schrobenhausener erspielten und ertanzten sich im sehr gut besuchten „Plattdeutschen Park Restaurant“ die Sympathien und Freundschaft der Amerikaner. Zu diesem Treffen waren auch eine große Gruppe ausgewanderter Ex-Schrobenhausener gekommen.
Der folgende Tag war der erwünschte „Tag zur freien Verfügung“ und jeder konnte New York nach seiner Vorstellung selbst erkunden und erleben. Der Broadway, der Central Park, das Empire State Building oder ein Musicalbesuch fehlten bei den meisten nicht.
Zum Auftakt des Steubenparadetages durfte das Blasorchester den Festgottesdienst in der St.-Patricks-Kathedrale mitgestalten, und wir Volkstänzer gaben in der Festtracht ein gutes Bild ab. Dann ging es schon zur Fifth Avenue, der Paradestraße. Das Blasorchester marschierte der ganzen Parade als Frontorchester voran, und die Volkstänzer präsentierten vor dem begeisterten Publikum stolz die Schrobenhausener Tracht mit Festgewand und Riegelhaube als Begleitung für die weitere Delegation, zu der sich als Schirmherr der Steubenparade 1993 auch der damalige Thüringische Ministerpräsident Bernhard Vogel gesellt hatte.
Am letzten Tag gab es nochmals einen Auftritt des Blasorchesters und der Volkstanzgruppe auf dem Oompahfest des Deutschen Steubenparadevereins, bevor die Reisegruppe voll mit besten Eindrücken und glücklich den Heimflug antrat.
Ganz gezielt hatte das Blasorchester auf billige Folklore verzichtet. Die Tanzlmusi aus den Reihen des Blasorchesters und der Volkstanzkreis haben mit ihren ausgewählten traditionellen Volkstänzen echtes bayerisches Brauchtum vermittelt. Eine Kombination, die große Beachtung und Anklang fand.
Auch für den Volkstanzkreis waren so Amerika und die Steubenparade das größte Erlebnis in den zurückliegenden 30 Jahren.
 
 
Tanz doch mit im Siebenschritt
Kindervolkstanzkurse unter dem Motto:
„Gemeinsam tanzen, singen und fröhlich sein“
 
Für die Bewältigung der Lernanforderungen, mit denen unsere Kinder heute in Kindergarten und Grundschule konfrontiert werden, sind die motorischen Fähigkeiten von großer Bedeutung. Nur bei ausgiebiger und sinnvoll gesteuerter Bewegung kann sich Konzentrationsfähigkeit optimal entwickeln. Grund genug, bereits Kinder dieser Altersgruppe an den Tanz heranzuführen. Tanzen ist ein Urbedürfnis und für Körper und Seele heilsam. Deshalb hat Gertraud Hammer vom Volkstanzkreis auch das Gebiet des kreativen Kindertanzes und die Arbeit mit Kindern in das umfassende Tanzangebot aufgenommen. Das Medium Tanz bietet vielfältige Möglichkeiten, positiv auf die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder einzuwirken.
Ein schöner Erfolg waren die vielen Kurse „Volkstänze für Grundschulkinder“. In lockerer und ungezwungener Atmosphäre traf sich die fröhliche Tanzrunde jeweils am Samstagvormittag von 10 bis 11.15 Uhr im Pfarrjugendheim am Bürgermeister-Stocker-Ring in Schrobenhausen zu bayerischen und internationalen Volkstänzen und lustigen Tanzspielen. Beim Tanzen wurde spielerisch der Gleichgewichtssinn, das Raumgefühl, das kindliche Selbstbewusstsein, die Konzentration und das Mitdenken sowie die Fähigkeit des sozialen Miteinanders entwickelt.
Alle Tänze sind bis auf wenige Ausnahmen in einer kindgerechten Form so aufgebaut, dass diese überwiegend im geschlossenen Kreis zur Tanzmitte, also ohne Partnerverpflichtung getanzt werden können. Darunter waren die bekannten Volkstänze wie zum Beispiel der Siebenschritt, die Krebspolka, der Italiener und der Kikeriki. Dazu wurden zu einigen Tänzen auch die passenden Liedertexte gesungen, also eine gute Kombination aus Schritten und zugleich gesungenen Texten. Eine Herausforderung, die das Gehör schult und das Rhythmusgefühl enorm fördert, wobei der Spaß und die Freude im Vordergrund standen. Auch der Volkstanz „Dätscher“ mit dem Pumuckl-Lied der den Kindern besonders gefiel, fehlte nicht:
 
Tschindarassabumm,
der Pumuckl geht um,
jetzt ist er da, jetzt ist er da,
der Kobold mit dem roten Haar.“
 
„Im Zoo von Hellabrunn,
ein Aff sitzt in der Sunn,
a so a Aff, ja der hat’s schee,
der braucht ned in die Schule geh’n.“
 
In den Tanzpausen wurden als Ruhephasen miteinander Kinderlieder, passend zur Jahreszeit, gesungen. Die ausgeteilten Liederblätter konnten sich die Kinder jeweils mit nach Hause nehmen. Bei den Kindertanzkursen waren auch immer einige Kinder vom Schrobenhausener „Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef“ dabei und voll integriert in die fröhliche Tanzschar. Und so wurden dann im Oktober 2004 beim Jubiläum „111 Jahre Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef“ die erlernten Volkstänze von den Kindern im aufgestellten Festzelt vor zahlreichen Ehrengästen auf der Bühne bunt und lebendig aufgeführt. Die geladenen Gäste hatten große Freude an den Tanzdarbietungen der Kinder, die mit Dirndl und Lederhose ein herzerfrischendes Bild boten. Mit ihren fröhlichen Tänzen erfreuten die Kinder auch Bewohner in Seniorenheimen.
Bestimmt erinnern sich die Kinder auch noch im Erwachsenenalter an die erlernten  Volkstänze und Lieder. Vielleicht wurde hier auch die Wurzel zum Volkstanzen gelegt.
 
 
Warum Tanzen so gesund ist
 
Die Wissenschaft ist sich einig: Tanzen gehört zu den besten Freizeitgestaltungen. „Wer tanzt, tut etwas für Kreislauf, Gelenke und für den Kopf – für Körper Geist und Seele.“ Ein Ausgleich für den beruflichen Alltag und eine Quelle purer Lebensfreude.
Tanzen hat zudem auch eine heilsame, stressmindernde Wirkung, bei der so mancher Ärger regelrecht weggetanzt werden kann, und trägt so zum seelischen Ausgleich bei.
Auch das Merken von Schrittkombinationen ist ein gutes Gedächtnistraining. Tanzschritte im Rhythmus der Musik umzusetzen und sich gleichzeitig mit seinem Partner abzustimmen, trainiert auch das Reaktionsvermögen.
Gemeinsam tanzen tut einer Partnerschaft gut, weil es Harmonie und Zusammengehörigkeit unterstützt. Tanzen ist eine der schönsten Möglichkeiten, Zeit zu zweit zu verbringen und Spaß zu haben.
Ebenso ist Tanzen für schwache Venen und für eine gute Haltung zu empfehlen und gesünder, als beim Fernsehen zu sitzen.
Tanzen ist ein gutes Mittel, um fit zu bleiben mit den Grundformen: Gehen, Laufen, Federn, Drehen und Schwingen - verbunden mit Armbewegungen und Klatschen. Wer tanzt, empfindet die körperliche Übung oft gar nicht als Anstrengung – sogar bei wirklich schweißtreibenden Tänzen. Auch die Gesichtsmuskeln haben einiges zu tun: Durch die abwechslungsreiche Volksmusik und die vielseitigen, schwungvollen Volkstänze werden automatisch die Gesichtsmuskeln zum Lächeln animiert.
Und natürlich können beim Tanzen immer wieder neue Kontakte geknüpft und nette Menschen kennen gelernt werden.
Anfangen kann übrigens jeder in jedem Alter. „Anfangen ist oft das Schwerste - aber treu bleiben das Beste“, dieser Spruch von Adolph Kolping gilt auch für den Volkstanz!
 
 
Diese Chronik in gedruckter Form mit vielen farbigen Bildern und einschließlich der Tanzbeschreibung für die „Schrobenhausener Française“ ist bei den Leitern des Volkstanzkreise Schrobenhausen zu erwerben.


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